Tuesday, 5. january 2010 2 05 /01 /Jan. /2010 07:02

Am 5 November 2007 bin ich zu meinem Arzt gegangen, weil es mir Körperlich nicht gut gegangen ist. Als ich nach ca. 1 Stunde das Behandlungszimmer der Ärztin betrat, fragte sie mich was mir fehlen würde. Ich erklärte ihr meine Situation, als ich das tat, schaute sie immer wieder zu ihren Computer hin, und sprach mich plötzlich auf meine Blutwerte an. Sie sagte mir dass mein Blutzucker erhöht ist, und das hätte man bei der Blutentnahme im August 07 festgestellt. Sie haben den Durchschnittswert der letzten 12 Wochen errechnen können, und der Zuckerspiegel war eindeutig zu hoch gewesen. Sie versuchte mich bei einem Facharzt telefonisch unterzubringen leider ohne erfolg. Die alternative war am gleichen Tag ins Krankenhaus zu gehen, um den Blutzucker einzustellen. Ich wartete auf Manuela um ihr die Botschaft persönlich zu übermitteln, der Ärztin wäre es lieber gewesen wenn ich sofort ins Krankenhaus gegangen wäre. Die Ärztin machte noch ein Blutzuckertest und der wert war bei 17 und war eindeutig zu hoch für mich. Am späten Nachmittag, sind wir Manuela und ich ins Krankenhaus gefahren (Berlin-Weißensee),- und habe mich bei der Notaufnahme gemeldet. Der Pfleger schaute mich verwundert an, da ich ja so einen guten Eindruck machte und keine beschwerden hatte. Nun musste ich in den Behandlungsraum und dort ging es dann so richtig los, Blutdruck-Temperatur-Blutzucker und natürlich auch viele Fragen. Irgendwann brachte man mich aufs Zimmer, wo schon zwei ältere Herrn lagen, es war ein vier Bettzimmer aber alles sehr groß und schön gewesen. Die Ärzte versuchten erst mit Tabletten den Blutzucker wieder in den Griff zu bekommen, am Anfang klappte es nicht so richtig, sie sprachen dann schon davon das ich mich spritzen müsse und das ein Leben lang. Diese Aussage von einer Schwester ist zu früh getroffen worden, man hat die Dosis um eine Tablette erhöht, und es trat so allmählich eine Verbesserung meiner Situation ein. Wir waren auf einen guten Weg, ich dachte in etwa 2 bis 3 Tagen hätten wir den Blutzucker im griff, und meine liebe Frau hat mich wieder zu Hause. Ich wusste schon das dass mit dem erhöhten Blutzucker eine Lebensumstellung bedeutete, aber ich wusste auch dass das nicht von ungefähr kommt und ich die Quittung dafür bekommen habe. Wenig ist mehr, ist mein Motto, und ich muss sagen, es ist nicht die schlechteste, denn man kann es auf so vieles beziehen das es sich lohnt, es sich zu verinnerlichen. Dachte es werden jetzt noch 1 bis 2 Tage sein dann würde ich dieses Krankenhaus verlassen, alles kam ganz anders. Manuela hatte mich im Krankenhaus besucht, es ist immer sehr schön ein vertrautes Gesicht zu sehen, es war Kaffeezeit, wir setzten uns am Tisch und redeten über Gott und die Welt, und schlürfte den Kaffee. Nach einer weile, verspürte ich den Drang einmal auf die Toilette zu müssen, und suchte das WC auf. Als es um die Verrichtung ging, hatte ich keine Probleme, aber als ich sehen musste dass ich viel Blut verloren hatte, wurde mir ganz anders. Natürlich war mein erster Gedanke, die Schwester aufzusuchen, und ihr davon zu berichten was geschehen war. Sie gab mir eine Bettpfanne in der ich rein machen musste, kurze Zeit später habe ich dieses auch getan. Nochmals sagte ich der Schwester bescheit, damit sie sich das kleine Geschäft mal ansehen konnte. Sie kam und schaute, und sagte “ ich hole die Ärztin“, die nach ca: 5 Minuten auch da gewesen ist. Sie sagte eindeutig, Blut im Stuhl und sie klärte mich auf wie es weiter gehen würde. Sie sagte, “Herr Bergmann wir machen Morgen eine Darmspieglung“, um zu sehen was da Los ist. Mein erster Gedanke war Krebs, schöne Scheiße, dachte ich so bei mir. Manuela machte sich natürlich auch Sorgen, nun saßen wir am Kaffeetisch und mussten uns mit der neuen Situation auseinander setzen. Das Problem war, wenn man nicht weiß was man hat, dann ist das nicht so einfach sich auseinander zu setzen, also mussten wir warten was der andere Tag uns bringen würde. Manuela und ich saßen noch wenige Minuten beisammen, und dann ist sie nach Hause gegangen. Zwischenzeitlich bin ich noch 3-mal zum WC gelaufen, und immer dieser Anblick von… und Blut. Ich fühlte mich Körperlich eigentlich ganz gut, aber irgendwie bekam ich es mit der Angst zu tun, wenn das so weiter geht mit dem Blutverlust, dann gute Nacht Johanna. Suchte die Schwester nochmals auf, um ihr davon zu erzählen was geschehen war. Sie konnte meine Ängste verstehen, und informierte den Arzt der gerade Dienst in der Notaufnahme hatte. Nach eine weile kam die Schwester zurück, und sagte mir das der Arzt kommen würde, ich möchte mich noch ein bisschen gedulden. Nach einiger Zeit suchte mich die Schwester erneut auf und sagte mir was der Arzt nochmals gesagt hatte, wenn mir schwindelig wird sollte ich sofort bescheit sagen, ich wunderte mich bloß über diese Aussage. Aber was sollte ich in meiner Situation schon tun, das einzige zu Glauben alles wird gut. Nach einiger weile dachte ich mir so, mach dich mal zur Nacht fertig, hatte wirklich keine Lust mehr wach zu bleibe, es nervte mich irgendwie alles und nichts. Als ich mich zur Nacht frisch gemacht hatte, und fast alles erledigt hatte, aber nun spürte ich das Verlangen noch ein großes Geschäft zu machen. Und dann ist es passiert, mir wurde schwarz vor Augen und ich versuchte mich aufzurichten, was mir auch gelang, aber nur zur Toilettentür. Ich musste erkennen dass ich den Weg zum Bett und damit zur Klingel nicht mehr schaffen würde, also ging ich zurück und setzte mich auf den Toilettendeckel, und hielt mich an der Stange fest. Ich fühlte mich so Hunde elend, dass ich drauf hin mein Bewusstsein verloren habe. Als ich wieder zu mir kam, sah ich kleine Mosaiksteine und war noch nicht ganz bei mir. Aber plötzlich habe ich begriffen dass es die Mosaiksteine vom Badezimmerboden waren und ich zu Boden gegangen sein musste, raffte mich auf und versuchte den kleinen roten Alarmknopf zu drücken. Ich wusste nicht wie lange ich dort gelegen habe, fühlte mich irgendwie außer Gefecht gesetzt, es war eine schlimme Situation für mich gewesen. Nun kam die Schwester rein und sagte oh Gott Herr Bergmann, dann setzten mich die Schwestern in einem Rollstuhl, als ich so einigermaßen auf den Beinen war, musste ich noch mal fürchterlich unter mir lassen, aber in den Moment war mir alles egal gewesen, ich konnte nicht mehr. Als sie mich zum Bett gefahren haben, legten sie mir die Beine hoch wegen dem Kreislauf, kurze Zeit später hatte ich eine Infusion, die der Arzt angelegt hatte, der gesagt hatte, wenn mir schwindelig ist, sollte ich mich Melden so ein A….! Eine halbe Stunde später brachten sie mich nach unten, und die Ärztin sagte mir, dass sie eine Magenspieglung machen wollen, um zu sehen ob sich Blut im Bauch befindet. Es wäre viel schlimmer gewesen wenn es so gewesen wäre, erzählte die Ärztin. Sie konnten kein Blut im Bauchraum finden, also müsste es vom Darm kommen, die Nacht verbrachte ich auf der Intensivstation, falls noch etwas passieren sollte, es war aber alles ruhig gewesen. Am nächsten Morgen wurde ich für die Darmspieglung vorbereitet, Einlauf und so weiter, mir ist wehrend der ganzen Prozedur klar geworden, wie schön es ist, selbstständig zur Toilette gehen zu können. Die Darmspiegelung, ist nur ein Klacks gewesen, der Einlauf war mir sehr an die Substanz gegangen, ich habe heute noch daran zu knacken. Nach der Bauchspieglung danach folgte die Darmspieglung, und zum guten Schluss, gab es noch eine zweite Darmspieglung dort entnahm sie eine Gewebeprobe. Der Befund hat einige Tage gedauert, in der zwischen Zeit hat sich alles gut entwickelt, und nach dem Befund der Gewebeprobe durfte ich nach Hause gehen. Bin nur froh, dass die Ärzte kein Krebsgeschwür bei mir gefunden haben.

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Tuesday, 5. january 2010 2 05 /01 /Jan. /2010 06:55

Lisa hatte sich in den letzten tagen zurückgezogen, sie saß wie ein Knubbel, und schaute auf dem Boden. Manu und ich, haben gemerkt dass Lisa leichter geworden war, wenn es was zu Essen gab, kam sie vor um ein Stück Salat oder auch eine Tomate zu nehmen. Freitag gegen 18 Uhr gingen wir zum Tierarzt, er ist ganz bei uns in der nähe. Wir hatten ein ganz komischen Gefühl, und natürlich auch Angst, dass was schlimmes sein könnte. Als wir an der Reihe waren, war es ein sehr schwerer gang für uns drei gewesen. Wir erzählten die Krankengeschichte dem Tierarzt, und dann schaute er mit einer Lupe, Lisa in dem Rachen rein. Das was der Tierarzt sagte war nur: Ach du Scheiße, was dass in diesem Augenblick auch heißen mag, wir hatten die pure Sorge, das alles vorbei sein könnte mit Lisa. Die Backenzähne von Lisa waren zusammengewachsen, und sie musste sofort Operiert werden, es war höchste Zeit gewesen. Der Tierarzt meinte, wenn er etwas anderes bei Lisa noch finden würde, dann würde er Lisa einschläfern. Lisa war sehr schwach gewesen, und hatte kaum noch Kräfte zum Leben gehabt. Wir hatten vereinbart, dass wir Lisa um 19:45 von der Praxis abholen würden, wir waren um 19:40 da, und die Praxis hatte schon geschlossen. Es war schlimm für uns gewesen, wir wussten nicht wie es Lisa ging, lebte sie überhaupt noch? Dieser Gedanke quälte uns so sehr, dass die Stimmung gedrückt war. Ich konnte die Nacht über kaum schlafen, immer wieder dieser Gedanke, Lisa liegt in der Praxis und wir hier Zuhause. Am nächsten Morgen, machten wir und auf dem Weg zu Praxis, es dauerte ca. 30 Minuten bis wir an der Reihe waren. Der Arzt holte den Korb, Lisa lebte, wir waren sehr erleichtert, dass es Lisa überlebt hatte. Sie hatte alles gut überstanden sagte der Arzt, es müsse sich jetzt am Wochenende entscheiden, ob sie selbstständig isst oder nicht. Wenn nicht hätten wir am Montag zu Arzt gemusst, um sie einschläfern zu lassen. Im laufe des Samstages wurde Lisa immer schwächer, ich versuchte Lisa mit einer kleinen Spritze etwas Babybrei zu geben, damit sie zu Kräften kommt. Zuerst gab ich ihr ein wenig Wasser, danach den Brei. Habe mir Hoffnungen gemacht, dass alles gut wird, aber Lisa wurde noch schwächer, und ich wusste sie würde bald Sterben. Ich nahm Lisa, und legte sie mir auf die Brust, sie legte ihr Köpfchen zur Seite, und ich wusste dass es nicht mehr lange andauern würde, Lisa konnte nicht mehr, sie war zu schwach um weiter zu Leben. Lisa sollte spüren dass sie nicht alleine ist, wenn sie ihren letzten Atemzug macht. Wir hatten Lisa als kleines Mädchen, zu uns nach hause geholt, und bald würde sie uns für immer verlassen. Der Seelenschmerz war bei Manuela und mir sehr groß gewesen, als der Gedanke immer näher kam, und der Tot vor der Tür stand, konnte ich meine Tränen nicht mehr verbergen, es brach aus mir heraus. Manu kam zu mir, und tröstete mich! Wir saßen auf dem Sofa und heulten uns die Augen aus. Es kam mir vor wie Papa- Mama und unsere Lisa die bei mir auf der Brust lag, wie eine kleine Familie kam es mir vor. Unsere kleine Lisa, machte noch piep gerausche, und zuckte manchmal, und jetzt kann es sich nur noch um Minuten gehandeln habe ich mir gedacht. Es war dann soweit, es kamen Pfeifgeräusche und das 4 mal, jedes mal ein bisschen leiser, nach dem vierten leisen Pfeifen, kam nichts mehr Lisa war gestorben. Ich hatte Lisa noch eine weile bei mir, wollte mich noch nicht trennen von ihr, nach einer weile legte ich sie zurück im Korb, und bereitete alles Weitere vor. Uns liefen die Tränen . Wir hatten noch einen Schuhkarton den legte ich mit Heu aus, und legte Lisa hinein. Am Sonntag haben wir sie dann beerdigt, an einer Stelle, wo Manu und ich uns im Frühjahr und Sommer gerne aufhalten. Wir saßen auf der Bank, und wollten in aller Ruhe Abschied nehmen, als wir nach einer weile den Heimweg antraten, kam die Sonne hervor, ich sagte zu Manu, schau ein letzter Grüß von Lisa. Liebe Lisa, wir wünschen dir alles Liebe und gute, auf dem Weg auf dem du dich jetzt befindest. Ein kleines Herzchen schlägt nicht mehr!

Jörg Bergmann  

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Tuesday, 5. january 2010 2 05 /01 /Jan. /2010 06:51

Bin heute Morgen um 5.35 aus meinem Tiefschlaf erwacht, noch ein wenig benommen raffte ich mich auf, um den drang zu folgen der mich in dem Moment trieb. Zwischen durch über dachte ich meinen Traum der mich an eine alte Arbeitskollegin erinnerte. Sie heißt Brigitte Papp und damals fand ich sie echt zum ??? Aber das war damals so, sie führte sich auf, als hätte sie einen Stock verschluckt Kopf und Nase nach oben und dann mal kucken. Das alles ist schon Jahre her, ich glaube es sind fast 13 Jahre und heute in meinen Traum ist sie mir erschienen. Doch irgendetwas war anders gewesen, beim nachdenken über dass was ich geträumt hatte bekam ich ein inneres Gefühl der Geborgenheit, so eine Art wie ein sanftes Feuer. Mensch Brigitte! Wenn Du wüsstest dass ich hier am PC sitze , wir haben heute den 21 Januar 2009 es ist 6:17 und ich habe kalte Füße. Es ist komisch, dass man noch Restbestände in seinem Kopf hat, über Personen die man schon seit Jahren nicht mehr gesehen hat, und die man damals nicht so recht verstanden hat, weil sie so waren wie sie sind. Die Vergangenheit (die Zeit) und der Spiegel wenn ich hinein schaue, lassen mich ein bisschen älter erscheinen, aber dieses Gefühl und der Gedanke der mich beim hinein sehen beschleicht, sind nach dem heutigen Erlebnis immer noch jung geblieben. Vielleicht ist es beim hinein sehen ´´in meinem Spiegel´´ so, das ich zwei Gesichter sehe, eines was anfängt älter zu werden und das andere was ab und zu in warmen Farben leuchtet. Das bin ich! Brigitte wenn ich an dich denke, muss ich immer an das Wort Auslegware denken, vielleicht doch gibt es ein drittes Gesicht in meinem Spiegel, der Typ mit dem Vogel auf dem Kopf, nun Ja ich bin es.

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Tuesday, 5. january 2010 2 05 /01 /Jan. /2010 06:50

 

Hallo Klaus!

Habe soeben deine Homepage durchstöbert, die Galerien von verstorbenen Persönlichkeiten haben mich sehr fasziniert. Da ich hier in Berlin lebe und wir viele Friedhöfe haben mit Gräbern von Prominenten ist es immer ein unbeschreibliches Gefühl vor solch eine Grabstelle zu stehen. Geht es Dir genauso wenn Du solch einen Ort/ Stelle aufsuchst? Manchmal treibt mich die Sehnsucht, solche Orte aufzusuchen, weil sie mir die Ruhe und innere Kraft geben, für neue Gefühle und Gedanken. Wenn ich mir Filme von Günter Pfitzmann (Praxis Bülowbogen-Berliner Weiße mit Schuss) ansehe und stehe vor dem Grab von Günter Pfitzmann, dann löst es immer ein Gefühl von nähe bei mir aus. Da zu stehen, wo einer deiner Lieblings- Schauspieler begraben liegt. Es macht sich eine Traurigkeit in mir breit, aber auch ein Gefühl der Dankbarkeit. Ob Harald Juhnke, Hildegard Knef, Horst Buchholz und noch viele mehr, es bleibt immer dieses Gefühl von Liebe, Glaube und Dankbarkeit.

Grüße aus Berlin

Mein Dorf am Ende der Welt!

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Monday, 4. january 2010 1 04 /01 /Jan. /2010 21:52

Heute bin ich mit dem Bus von Hohenschönhausen Richtung Berlin-Lichtenberg gefahren. Während ich mir über mein Tagesablauf Gedanken machte, beobachte ich zwei Jungen wie sie rumalberten im Bus. Sie saßen sich gegenüber der eine auf der linken Seite und der andere auf der rechen Seite des Busses.Sie traten sich gegenseitig gegen die Beine, das tut doch weh dachte ich, aber den beiden schien es Freude zu machen. Einer von beiden sagte dann plötzlich, nach dem er den anderen am Bein getroffen hatte, “komm jetzt bist Du tot“! und ich dachte so bei mir, wie leicht ist so etwas dahin gesagt? Diese Beobachtung ist mir so in Erinnerung geblieben dass ich sie einfach aufschreiben musste. Die kleinen Beobachtungen im Leben haben für mich immer eine ganz große Bedeutung gehabt.

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